Als KonsumentIn, welche ausschließlich tierversuchsfreie Produkte erwerben möchte, hat man es nicht leicht. Im deutschsprachigen Raum setzt man sich zwar auch von Seiten der Politik stark gegen Versuche an Tieren ein, dennoch reichen die vorhandenen Gesetze nicht aus, um absolut sicher sein zu können. Besonders im Bereich der Kosmetik kann es sehr schwer sein, Produkte zu finden, welche absolut frei von jeglichen Tierversuchen erzeugt wurden.

Daher möchten wir Dir bei Phocus zeigen, woran Du tierversuchsfreie Kosmetik erkennen kannst. Da der Tierschutz auch uns ein Anliegen ist, haben wir einen besonders tollen und engagierten Partner im Programm, welcher für tierversuchsfreie Kosmetik über seine gesamte Produktlinie zertifiziert ist. Ab 28.05. gibt es von diesem auch tolle Preise in der Phocus Challenge zu gewinnen. Wer dieser Partner ist, stellen wir Dir am Ende des Artikels vor. Dort haben wir auch noch ein tolles Angebot für Dich.

Tierversuchsverbot in der EU

Eigentlich gilt seit 2009 ein EU-weites Verbot von Tierversuchen für Kosmetikartikel. Dieses umfasst sogar die Testung aller einzelnen Inhaltsstoffe an Tieren. 2013 wurde dieses Gesetz sogar noch erweitert. Ab diesem Zeitpunkt durften auch keine an Tieren getesteten Kosmetikartikel aus anderen Ländern in die EU importiert werden. Damit ist die Rechtslage doch eindeutig und Du müsstest Dir als KonsumentIn von Kosmetik keine Gedanken mehr um Tierversuche machen oder? Leider ist das nicht so.

Trotz des im Jahr 2009 erlassenen Verbots sind nicht alle Kosmetikprodukte in der EU tierversuchsfrei. Grund dafür ist eine EU-Chemikalienrichtline. Diese besagt, dass Inhaltsstoffe, welche neben Kosmetikprodukten noch in anderen Produkten vorkommen, weiterhin an Tieren getestet werden dürfen. Findet sich in Deinem Haarshampoo beispielsweise ein Inhaltsstoff, welcher auch in Wandfarben, Reinigungsmitteln oder Medikamenten vorkommt, wird dieser leider immer noch an Tieren getestet – und das ganz legal.

Einige Personen empfinden die neuen Regulierungen als ausreichend, da Tierversuche sowieso nie ganz abgeschafft werden könnten. Doch garantieren Tierversuche wirklich unsere Sicherheit? Und sind sie den Preis wert?

Methoden von Tierversuchen

Die häufigsten Tierversuche im Bereich der Kosmetik werden aufgrund einzelner beinhalteter Rohstoffe durchgeführt. Ein Test am Tier soll dabei die Unbedenklichkeit für den Menschen garantieren. Bei sogenannten akuten und chronischen Toxizitätstests wird der betroffene Inhaltsstoff dem Tier direkt verabreicht. Auch Haut- und Augenreizungstests werden nach wie vor durchgeführt. Die Folgen?

Für Toxizitätstests werden meist Ratten oder Mäuse gewählt. Die Folgen für die betroffenen Tiere sind fatal. Was sie dabei durchmachen erklärt Stephanie Link treffend:

„Hier leiden die Tiere oft extrem und sterben qualvoll, beispielsweise an Atemlähmungen oder inneren Blutungen.“

Stephanie Link– Fachreferentin beim Deutschen Tierschutzbund

Für die Haut- und Augenreizungstests werden bevorzugt Kaninchen verwendet. Dabei wird der Inhaltsstoff direkt auf die Haut und ins Auge geträufelt. Die Folgen sind teils so schwere Verätzungen, welche die Tiere nicht nur erblinden lassen, sondern sogar direkt töten können.

Sinnhaftigkeit der Tierversuche

Auch die Sinnhaftigkeit von Tierversuchen kann aufgrund anatomischer Differenzen infrage gestellt werden.

Neben den ethischen Fragen zu Tierversuchen stellt sich jedoch auch noch eine andere. Sind die Erkenntnisse aus den Tests überhaupt wissenschaftlich übertragbar? Denn der Mensch unterscheidet sich grundlegend von Mäusen, Ratten oder auch Kaninchen. Und das nicht nur was die Lebensdauer betrifft. Auch unser Stoffwechsel unser Nervensystem, die Sinnesorgane und unser Gehirn arbeiten anders.

Vor allem gibt es auch schon passende Alternativen zu Tierversuchen. Diese nennen sich In-vitro-Methoden. Dabei werden die Tests an nicht lebenden Organismen im Reagenzglas durchgeführt, beispielsweise an einzelnen Zellkulturen. Sie sind nicht nur humaner, sondern auch noch kostengünstiger, da die Ergebnisse schneller vorliegen.

Warum also noch an Tieren testen? Leider ist es ein schwieriger Weg zur gesetzlich anerkannten Alternativmethode. Behördliche Regulierungen erfordern den Nachweis, dass die Alternativmethode dem Tierversuch gleichwertig sein muss. Ein Nachweis, welcher besonders für kleinere Unternehmen kaum zu erbringen ist.

Bio- und Naturkosmetik

Nun stellt sich die Frage was Du als KonsumentIn konkret tun kannst. Viele Personen greifen daher im Regal lieber zu Bio- oder Naturkosmetikprodukten. Doch auch hier kannst Du nicht absolut sicher sein, dass die Produkte tierversuchsfrei sind.

Vor allem Bio bezieht sich lediglich auf die Qualität des Produktes und gibt absolut keinen Aufschluss darüber, ob einzelne Inhaltsstoffe an Tieren getestet wurden. Bei Deklarierung als Naturkosmetik hingegen stehen die Chancen höher ein tierversuchsfreies Produkt in den Händen zu halten. Doch eine Garantie im Sinne einer gesetzlichen Vorschrift gibt es auch hier nicht.

Besonders schlimm ist es, dass man sich selbst bei Produkten nicht sicher sein kann, welche sogar damit werben, „tierversuchsfrei“ zu sein. Durch das EU-Gesetz müssen ja prinzipiell alle sich auf dem Markt befindlichen Kosmetika dies erfüllen. Die Chemikalienrichtline wird hier einfach außer Acht gelassen. Doch es gibt einen Weg für KonsumentInnen zu erkennen, welche Produkte zu 100% frei von Tierversuchen sind.

Labels von unabhängigen Organisationen

Der einzige Weg für Dich sicher zu sein, dass Dein Kosmetikprodukt frei von jeglichen Tierversuchen ist, sind Labels. Unabhängige Organisationen wie Verbände von Tierschützern haben eigenen Labels herausgegeben, welche weitaus strengere Regeln vorsehen als das Gesetz. Dabei werden ausschließlich Produkte und Unternehmen ausgezeichnet, welche alle Standards erfüllen. Es erfolgt ebenfalls eine regelmäßige Kontrolle über die Einhaltung.

Produkte mit folgenden Labels sind frei von Tierversuchen:

  • Leaping Bunny
  • Hase mit schützender Hand
  • Veganblume
  • BDIH-Siegel

Da sich die Art der Labels dennoch unterscheidet, haben wir die wichtigsten Merkmale für Dich zusammengefasst.

Leaping Bunny

Das „Leaping Bunny“ ist das einzige international gültige Label zur Kennzeichnung von tierversuchsfreier Kosmetik. Vergeben wird es von der Coalition for Consumer Information on Cosmetics (CCIC), welche aus einem Netzwerk von acht Tierschutzorganisationen besteht. Diese stammen dabei aus unterschiedlichen Ländern.

Unternehmen, welche dieses Siegel tragen verpflichten sich nicht nur keine Tierversuche durchzuführen, sondern auch keine in Auftrag zu geben oder sich in irgendeiner Form daran zu beteiligen. Dies gilt ausnahmslos für alle Inhaltsstoffe und das Endprodukt. Die Sicherstellung erfolgt durch ein strenges Kontrollsystem auch innerhalb der Lieferketten.

Hase mit schützender Hand

Dieses Label und die dazugehörigen Richtlinien stammen aus Deutschland. Der Deutsche Tierschutzbund hat es zusammen mit dem internationalen Herstellerverband für tierschutzgeprüfte Naturkosmetik, Kosmetik und Naturwaren entworfen. Neben dem Verbot von Tierversuchen sieht dieses Label vor allem Restriktionen bezüglich Importen und Exporten in Länder vor, welche immer noch Tierversuche durchführen.

Veganblume

Wie der Name bereits erkennen lässt, kennzeichnet dieses Label vegane Produkte. Das Produkt, sowie auch die Produktionskette unter diesem Siegel müssen jedoch auch tierversuchsfrei sein. Ebenfalls darf das Unternehmen keine Tests an Tieren in Auftrag geben.

BDIH-Siegel

Vor allem in Bereich der Naturkosmetik findet man oft das BDIH-Siegel. Dieses schreibt ebenfalls vor, dass weder in der Entwicklung noch in der Herstellung Tierversuche durchgeführt, noch in Auftrag gegeben werden dürfen. Jedoch werden hier Tests außer Acht gelassen, welche nicht explizit auf Veranlassung des Herstellers durchgeführt werden.

Unser Partner mit Leaping Bunny

Wir bei Phocus sind besonders stolz darauf einen Partner zu haben, welcher sich besonders stark für das Tierwohl einsetzt. Bei The Body Shop sind daher alle Kosmetik- und Pflegeprodukte der Eigenmarke mit dem Leaping Bunny ausgezeichnet. Hier findest Du also Produkte, welche zu 100% frei von Tierversuchen sind.

Doch The Body Shop macht noch mehr. Um die Sicherheit auch für den Menschen zu garantieren, werden die Produkte streng und genauestens kontrolliert. Doch nicht an Tieren, sondern anhand tierfreundlicher Alternativmethoden. Das Unternehmen startete bereits 1989 eine eigene Kampagne gegen Tierversuche. Damit ist The Body Shop auch das erste internationale Unternehmen gewesen, welches sich aktiv für ein Verbot von Tierversuchen zu kosmetischen Zwecken einsetzte.

Zusammen mit dem Kampagnenpartner Currently Free International wurde die globale Aktion Forever Against Animal Testing ins Leben gerufen. Ziel ist auch heute noch ein weltweites und endgültiges Verbot von Tierversuchen im Bereich der Kosmetik durchzusetzen. Durch Petitionen konnte diese Kampagne auch schon große Erfolge in der Bekämpfung von Tierversuchen verzeichnen.

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